Zur Geschichte
     

Auf der Landstraße von Vergato nach Zocca, nach einer Folge von weiten Kehren, ist Cereglio gelegen, freundlich und sonnig, in einem weiten Becken der Alpen, das so weit das Auge reicht von Bergen gekrönt ist.

Auf der Höhe von siebenhundert Metern über dem Meeresspiegel, 45 km von Bologna und 11 km von Vergato entfernt, vor den Strengen des Nordens geschützt herrscht deshalb selbst im Winter ein mildes Klima; Cereglio ist wegen der Wälder, die es noch heute umkreisen, und wegen der reinen und ozonhaltigen Luft eine geschätzte klimatische Zone. Als Ergebnis der gesunden lokalen Faktoren gibt es einen niedrigen Erkrankungsgrad, welcher bereits vom Abt Calindi, einem Forscher der Antike, in seinen berühmten Erzählungen hervorgehoben.

Es herrscht die Legende, daß der Name Cereglio von Cerere, lateinische Göttin des Getreides, und von Helios (was im Griechischen "Sonne" bedeutet) abstamme und diese Etymologie habe seinen Grund in der besonderen Nährkraft des Erdbodens und in der glücklichen Lage der Ortschaft. In diesen Rahmen natürlicher Schönheiten bettet sich die Quelle "Cerelia" ein, aus der die gesunden Wasser entspringen, welche die Gegend seit undenkbaren Zeiten berühmt machen.

Man erreicht sie über ein anderes Becken, welches von alten Kastanienbäumen umringt ist und wegen seiner Schatten und Frische die angenehmste Einladung zu den "süßen, klaren und frischen Wassern" der Quelle darstellt, deren besondere therapeutische Eigenschaften seit der Zeit des Römischen Reiches bekannt sind.

CERELIA
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